Alles zum Thema Kastration

Kastrationen im Tierschutz sind die wichtigste Säule, um die Entstehung von ungewolltem Nachwuchs und weiteres Leid zu verhindern und den Kreislauf in den übervollen Auffangstationen zu durchbrechen.

Was ist der Unterschied zur Sterilisation?

  • Kastration: Die vollständige Entfernung der Keimdrüsen stoppt neben der Fortpflanzung auch die Hormonproduktion und ist der medizinische Standard bei all unseren erwachsenen Hunden.
  • Sterilisation: Hierbei werden nur die Leiter unterbrochen; die Hormonproduktion läuft weiter. Diese Methode wird im Tierschutz nicht angewandt.

Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose nach einer gründlichen Voruntersuchung, sofern das Tier stabil und gesund ist. Den vollständigen medizinischen Basis-Auszug hierzu findest du bei Fressnapf: https://www.fressnapf.de/magazin/hund/gesundheit/kastrieren/

Besonderheit bei Welpen und Junghunden

Noch nicht geschlechtsreife Welpen und sehr junge Hunde werden von unseren Partnern vor Ort nicht kastriert und reisen unkastriert aus. Als Adoptant trägst du in Deutschland die volle Verantwortung dafür, dass kein ungewollter Nachwuchs entsteht. Da eine Kastration in Deutschland laut Tierschutzgesetz nur bei einer medizinischen Notwendigkeit durchgeführt werden darf, liegt die Entscheidung und Verantwortung ganz bei dir. Bitte besprich dieses Thema und den Schutz vor ungewollter Trächtigkeit (z. B. während der Läufigkeit) im Verlauf des ersten Lebensjahres ganz in Ruhe mit deinem Haustierarzt.