Impfung
Die Importvorschriften sehen zwar lediglich eine Tollwutimpfung innerhalb der EU vor, jedoch werden unsere Tiere in unseren Partnertierheimen vor Ort, wie in Deutschland üblich, grundimmunisiert gegen Staupe, die ansteckende Leberentzündung H.c.c., Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose.
Es kommt hin und wieder vor, dass uns Adoptanten berichten, ihr Tierarzt befindet die verabreichten Impfungen als unzureichend. Unsere Tierärzte vor Ort haben uns versichert, dass die dort vollzogenen Impfungen durchaus ausreichend sind! Ebenso halten die Hersteller von Impfstoffen, diese Impfungen als korrekt und ausreichend. Daher informiere dich bitte bevor du Nachimpfungen durchführen lässt und trete ggfs. mit uns in Kontakt. Wir weisen auch darauf hin, dass eine sogenannte Überimpfung, bei Ihrem Hund durchaus gesundheitliche Schäden verursachen kann.
Entwurmung
Es gibt zahlreiche Parasiten, mit denen unsere geliebten Vierbeiner sich infizieren können. Man teilt sie in Endoparasiten (leben im Tier) und Ektoparasiten (leben außen auf oder in der Haut) auf. Zu den Endoparasiten zählen Würmer, aber auch Einzeller wie z. B. Giardien. Ektoparasiten sind z. B. Milben, Flöhe, Haarlinge und Zecken.
Sehr häufig nehmen Hunde die infektiösen Wurmstadien (Eier und Larven) aus der Umwelt auf. Diese frühen Entwicklungsstadien sind weit verbreitet im Erdreich, auf Wiesen, Feldern, in Park- und Grünanlagen. Sie stammen vorwiegend aus Kot und Aas.
Auch der direkte Kontakt, also Beschnüffeln und Belecken des Analbereiches von infizierten Artgenossen, kann zur Ansteckung führen. Der Verzehr von wildlebenden Zwischenwirten (Mäuse, Vögel) und ein Flohbefall stellen ebenfalls ein Infektionsrisiko dar.
Hundewelpen können sich bereits im Mutterleib oder über die Muttermilch infizieren. Zudem gibt es Wurmarten, deren Larven die Haut des Hundes durchbohren können. Und nicht zuletzt können durch die Verfütterung von rohem Fleisch und Innereien (z. B. Lunge und Leber) verschiedene Parasiten auf den Hund übertragen werden.
Entwurmungspräparate gibt es von vielen verschiedenen Herstellern und mit unterschiedlichen Wirkungsweisen. Sie haben die Aufgabe, die Parasiten im Darm des Hundes abzutöten. Dabei werden häufig Wirkstoffe wie Milbemycinoxim und Praziquantel (zum Beispiel in Milbemax®) eingesetzt.
24 Stunden nach der abgeschlossenen Entwurmungskur kann sich dein Hund sofort mit Würmern anstecken. Es gibt bisher keine Impfstoffe gegen Würmer und Milben.
Quelle: https://www.fressnapf.de/magazin/hund/gesundheit/entwurmung/
Spot On
Meistens erhalten die Tiere, wenn sie im Tierheim ankommen, ein Spot-On-Präparat – ein wirksames Mittel gegen Flöhe, Zecken und Milben bei Hunden.
Bei dem Mittel handelt es sich um kleine Ampullen mit ein paar Tropfen Flüssigkeit, die dem Hund oder der Katze in den Nacken geträufelt werden. „Spot“ steht für „Punkt“ und bedeutet in diesem Fall, dass die Tropfen punktgenau zwischen die Schulterblätter des Haustiers gegeben werden müssen.
Die chemischen Substanzen der Spot-Ons verteilen sich auf der Haut und töten Parasiten ab, wobei Tiere dennoch Parasiten wie Würmer oder Flöhe mitbringen können.
Wichtiger Hinweis zum Schutz in Deutschland:
Im Risikogebiet Landkreis Marburg-Biedenkopf ist ein ausreichender Schutz vor Zeckenbissen essenziell. Tierärzte empfehlen daher repellierende Produkte wie spezielle Halsbänder oder Spot-ons, die Zecken und Mücken abwehren, bevor sie zubeißen.
