Um dir die Anfangszeit mit deinem Tierschutz Hund zu vereinfachen, haben wir hier einige wichtige Punkte zusammen getragen.

Die wichtigste Regel 

In der Anfangszeit sollte der Hund nur doppelt gesichert gef├╝hrt werden.

Er kennt dich und die Umgebung noch nicht und du kennst den Hund noch nicht. Ein pl├Âtzliches, allt├Ągliches Ger├Ąusch k├Ânnte ihn erschrecken. Bei ├Ąngstlichen Hunden empfiehlt sich unbedingt ein zus├Ątzlicher Bauchgurt.

Den Hund auch die ersten Monate nicht frei laufen lassen. In der Anfangszeit gilt es nachhaltiges Vertrauen zueinander aufzubauen.

Es ist ratsam den Hund nicht frei laufen zu lassen, da jederzeit die M├Âglichkeit besteht, dass auch der mutigste Hund erschrickt und davon rennt und somit sich und andere in Gefahr bringt.

Raum und Zeit geben

Schlafpl├Ątze und R├╝ckzugsorte
Am besten stellst du deinem Hund mehrere Schlafpl├Ątze und R├╝ckzugsorte, die ihm Sicherheit geben, zur Verf├╝gung. Dort darf der Hund nicht gest├Ârt werden.

In Ruhe fressen lassen
Lass den Hund ungest├Ârt fressen. Der Hund muss sich von dir nicht den vollen Napf wegnehmen lassen, schon gar nicht, wenn er dich noch nicht so gut kennt!

Signale des Hundes beachten
Achte auf Signale wie G├Ąhnen, Lefzenlecken, Kopf von einer Person oder einem Objekt wegdrehen und/oder Knurren. Diese zeigt der Hund, wenn ihm etwas unangenehm ist. Bringe deinen Hund ruhig aus unangenehmen Situationen hinaus bzw. gebe dem Hund Abstand, wenn er dir gegen├╝ber solche Signale zeigt.

Gehe besonders in der Eingew├Âhnungsphase Konfrontationen aus dem Weg. Gib deinem Hund Zeit, um Vertrauen aufzubauen und seine Unsicherheit abzulegen. Achte auf deinen Umgang mit dem Hund, indem du Sicherheit vermittelst, ruhig und entspannt mit ihm redest und so wenig bedrohlich wie nur m├Âglich auf ihn wirkst.

Geduld und Vertrauen
Da du und dein Hund sich noch nicht so gut kennen, ist es wichtig, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Warte, bis dein Vierbeiner ausreichend Vertrauen gefasst hat und von sich aus deine N├Ąhe sucht. Bedr├Ąnge ihn nicht! Lass ihm ausreichend Zeit, sein neues Zuhause zu erkunden.

Besuch
Klar wollen alle deinen neuen Hund kennen lernen. Aber bitte gib deinem neuen Familienmitglied etwas Zeit, sich an die Personen im Haushalt zu gew├Âhnen und etwas Vertrauen zu euch zu fassen, bevor du ihn mit weiteren Menschen und Tieren bekannt machst. Sofort alle Freunde und Verwandte kennenlernen zu m├╝ssen, kann den Hund schnell ├╝berfordern und Angst und das Gef├╝hl, sich wehren zu m├╝ssen, hervorrufen.

Hund und Kind
Eine wunderbare Verbindung zwischen Kind und Hund kann entstehen, wenn gewisse Bedingungen beachtet werden. Beide brauchen einen Rahmen, in dem sie sich frei bewegen k├Ânnen. Hunde sind kein Spielzeug, aber wenn Kinder und Hunde gemeinsam lernen, k├Ânnen sie voneinander profitieren. Sie verstehen sich oftmals ohne Worte, denn Kinder haben besonders in den ersten Lebensjahren instinktiv zu Tieren einen ganz besonderen Draht.

Und zu guter Letzt

Optimistisch bleiben – nach anf├Ąnglichen Schwierigkeiten entwickeln sich die meisten Hunde zu menschenbezogenen und gelehrigen Hunden, die sehr darum bem├╝ht sind, alles richtig zu machen und t├Ąglich ihre gro├če Dankbarkeit zeigen.

Jede Kombination aus Hund und Zuhause ist einzigartig. Mit viel Geduld und etwas Mut bekommt man das meiste hin und Mensch und Vierbeiner k├Ânnen lernen Seite an Seite in eine entspannte Zukunft zu gehen.

Sorge dich nicht, wenn du hier keine Antwort auf deine Frage findest – ruf uns gerne an! Wir sind jederzeit f├╝r „unsere“ Hunde und ihre Zweibeiner da.